2. Dezember 2012

#197 Meine Meinung zu: Shades of Grey



Einige hatten mich gebeten eine kleine Rezension darüber zu machen und hier ist sie nun, meine Meinung zu Shades of Grey:
Anfangs war ich etwas skeptisch, nach den ersten Kapiteln fand ich das Buch sogar richtig doof. Aber man kann einfach nicht aufhören zu lesen… und nach nicht einmal zwei Wochen hatte ich den ersten Teil von Shades of Grey auch schon durch :)


Es fängt eigentlich ziemlich klischeehaft an: Sie (Ana Steele, 21) ist in Sachen Beziehungen und Männer komplett unerfahren. Er (Christian Grey, 27) hatte seine ersten sexuellen Erfahrungen bereits mit 15. Beide treffen aufeinander und scheinen magisch voneinander angezogen zu werden. So weit so gut. Ziemlich schnell lernen sie sich kennen und auch ziemlich schnell erfährt Ana auf was für Spielchen Mr. Grey so steht. Auch die Karten legt er schnell auf den Tisch: er möchte Ana dominieren und sie zu seiner Sklavin machen. Er möchte sie zudem nicht nur „beruflich“ sondern auch privat dominieren (sprich er schreibt vor was, wann und wie viel sie zu essen hat, was sie anziehen soll, wie viel Sport sie in der Woche macht usw.). Das Ganze soll mit einem Vertrag abgesichert werden. Und das alles passiert innerhalb von 2 Wochen.
So, die kleine unschuldige Ana scheint von allem aber gar nicht so sehr geschockt zu sein wie ich es als Leser war (vor allem die Regeln im Vertrag sind wirklich krass. Mehr als die Hälfte der Spielzeug-Ausdrücke sind mir da völlig fremd gewesen :D) Und sie beschließt in den ersten paar Kapiteln kurzerhand den Vertrag zu unterschreiben (zumindest gedanklich) und sich Grey zu unterwerfen. Und das war dann der Punkt bei mir, an dem ich nur weitergelesen habe, weil ich wusste, da muss mehr passieren. Denn sonst gäbe es ja nicht zwei weitere Teile von dem Buch :D  Aber ansonsten fand ich das Buch zu dem Zeitpunkt einfach nur doof. Hallo? Klar, ich habe keinerlei Erfahrungen und möchte dann von meinem ersten Partner gleich mal ausgepeitscht und versohlt werden. Und mache den ganzen Mist einfach so mit. Eh nein. :D Zudem leidet Mr. Grey an dauerhaften Gefühlsumschwüngen und ist auf emotionaler Ebene überhaupt nicht zu erreichen…
Nun ja, was soll ich sagen: Kapitel für Kapitel hat sich meine anfangs wirklich skeptische Haltung absolut geändert und ich bin mittlerweile schon am zweiten Teil :-)
Ana lässt sich anfangs zwar auf einige Sachen ein, aber es stellt sich sehr schnell heraus, dass sie keine normale „Sub“ ist. Und auch Mr. Grey lässt sich auf einige Sachen ein, die für ihn sehr untypisch sind, weil auch er langsam -auch wenn gegen seinen eigenen Willen- für Ana anders empfindet als er jemals für eine seiner Sklavinnen empfunden hat…………

Ich möchte an dieser Stelle aber gar nichts Tiefgründiges verraten für diejenigen unter euch, die es noch nicht gelesen haben. Es ist aber auf jeden Fall ein sehr lesenswertes Buch! 


Spreche ich für euch oder habt ihr
eine
andere Meinung zu dem Buch?











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